Die Herrenhäuser Gärten: Hannovers barockes Gartenjuwel
Inmitten der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover erstreckt sich eine der bedeutendsten Barockgartenanlagen Europas – die Herrenhäuser Gärten. Dieses grüne Paradies, das auf eine über 300-jährige Geschichte zurückblickt, verzaubert jährlich tausende Besucher mit seiner einzigartigen Kombination aus kunstvoll gestalteten Gartenanlagen, beeindruckender Architektur und kultureller Vielfalt.
Ein königliches Erbe
Die Herrenhäuser Gärten wurden im 17. Jahrhundert unter Kurfürstin Sophie von Hannover angelegt. Als Sommerresidenz der Welfen konzipiert, spiegelt besonders der Große Garten mit seiner strengen geometrischen Gestaltung den barocken Zeitgeist perfekt wider. Auf einer Fläche von 50 Hektar entfaltet sich hier eine beeindruckende Gartenkunst, die durch prächtige Ornamentbeete, kunstvoll geschnittene Hecken und imposante Wasserspiele besticht.
Die Gartenvielfalt erleben
Die Anlage besteht aus vier unterschiedlichen Bereichen: Dem majestätischen Großen Garten, dem idyllischen Berggarten mit seiner exotischen Pflanzenvielfalt, dem romantischen Georgengarten im englischen Landschaftsstil und dem Welfengarten, der heute zum Campus der Leibniz Universität gehört. Jeder Garten hat seinen eigenen Charakter und lädt zu unterschiedlichen Entdeckungen ein.
Besonders beeindruckend sind die Wasserspiele im Großen Garten, die von Mai bis Oktober täglich um 11, 14 und 16 Uhr in Aktion treten. Die Große Fontäne, die ohne Pumpen rein durch natürlichen Wasserdruck bis zu 35 Meter in die Höhe schießt, zählt zu den Höhepunkten jedes Besuchs.
Kulturelles Highlight
Die Herrenhäuser Gärten sind nicht nur ein Ort der Gartenkunst, sondern auch eine bedeutende Kulturstätte. Das rekonstruierte Schloss Herrenhausen, das 2013 fertiggestellt wurde, beherbergt heute ein Museum und ein Tagungszentrum. Während der Sommermonate verwandelt sich der Große Garten in eine bezaubernde Kulisse für die Internationalen Feuerwerkswettbewerbe und die KunstFestSpiele Herrenhausen.
Im Berggarten können Pflanzenliebhaber in verschiedenen Gewächshäusern exotische Gewächse bestaunen, darunter eine der größten Orchideensammlungen Europas. Die historische Grotte der Künstlerin Niki de Saint Phalle mit ihren farbenfrohen Mosaiken bietet einen überraschenden Kontrast zur barocken Umgebung.
Jahreszeiten in Herrenhausen
Jede Jahreszeit verleiht den Gärten einen besonderen Reiz: Im Frühling erwachen tausende Blumenzwiebeln zum Leben, der Sommer beeindruckt mit üppiger Blütenpracht, der Herbst taucht die Bäume in warme Farbtöne, und selbst im Winter entfalten die strengen Formen des Barockgartens unter einer Schneedecke ihren ganz eigenen Zauber.
Der Weg von Giesser Recht zu den Herrenhäuser Gärten
Von der Kanzlei Giesser Recht in der Nienburger Straße 14a erreichen Sie die Herrenhäuser Gärten bequem in wenigen Minuten. Zu Fuß benötigen Sie etwa 15 Minuten: Gehen Sie auf der Nienburger Straße Richtung Nordwesten und biegen Sie nach etwa 200 Metern links in die Herrenhäuser Straße ein. Folgen Sie dieser für circa einen Kilometer und Sie erreichen den Haupteingang des Großen Gartens.
Alternativ können Sie die Stadtbahnlinie 4 oder 5 von der Haltestelle „Schneiderberg/Wilhelm-Busch-Museum“ bis „Herrenhäuser Gärten“ nutzen. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten. Mit dem Auto folgen Sie einfach der Nienburger Straße und biegen links in die Herrenhäuser Straße ein. Parkplätze finden Sie direkt am Besucherzentrum.
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